Rundlauf

Dabei handelt es sich um eine Toleranz, welche in der Regel für zylindrische Teile angegeben wird.
Dabei darf bei einer Rotation um eine Bezugsachse die Abweichung eines Messwertes das durch zwei konzentrische Kreise aufgespannte Toleranzfeld nicht verlassen werden.
Die beiden konzentrischen Kreise liegen senkrecht zur angegebenen Bezugsachse.
Der Abstand zwischen den beiden Kreisen wird durch den zusammen mit dem Zeichen für Rundlauf angegebenen Wert beschrieben.
Die so beschriebene Toleranz wird Rundlauftoleranz oder Rundlauf radial genannt.
Bei einer Umdrehung um die Bezugsachse darf die angegebene Rundlaufabweichung nicht überschritten werden.

Daneben kann die Toleranzzone durch zwei parallele Ebenen aufgespannt werden.
Diese befinden sich senkrecht zu einer angegebenen Bezugsachse und haben den angegebenen Abstand zueinander.
In diesem Fall wird die Toleranz auch Planlauftoleranz oder Rundlauf axial genannt.
Bei einer Umdrehung um die Bezugsachse darf die Planlaufabweichung nicht überschritten werden.

Rundlauf - Kunststoffbranche

Qualitätssicherung: Messwerte im tolerierten Bereich müssen innerhalb der konzentrischen Kreise im Abstand von 0,2mm liegen

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Koaxalität

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Shore-Härte

Unter diesem Begriff versteht man eine nach ach Albert Ferdinand Shore benannte Kennzahl, welche ein Maß für die Elastizität und Härte von Materialien wie Gummi und Kunststoffen ist.
Sie wird mithilfe eines Durometers gemessen, das einen federbelasteten Stift in die Materialoberfläche drückt. Die Shore-Härte wird in verschiedenen Skalen angegeben, wobei Shore A für weichere Materialien und Shore D für härtere Materialien verwendet wird.
Der Messwert reicht von 0 (sehr weich) bis 100 (sehr hart). Je höher der Wert, desto härter ist das Material. Die Shore-Härte ist wichtig für die Auswahl von Materialien in Anwendungen, bei denen bestimmte Elastizitäts- und Härteeigenschaften erforderlich sind.
Weitere Informationen finden sich in den folgenden Normen: DIN ISO 7619-1, DIN EN ISO 868, DIN 53505 und ASTM D 2240.

Shore-Härte - Kunststoffbranche

Qualität: Unterschiede zwischen den Messverfahren Shore A und Shore D

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Spannungsrisse

Dabei handelt es sich um feine Rissbildungen in Kunststoffen, die durch das Zusammenwirken von mechanischer Spannung und bestimmten Umgebungsmedien entstehen können. Die Risse treten häufig ohne hohe äußere Belastung auf, wenn das Material bereits inneren Spannungen ausgesetzt ist, beispielsweise durch Verarbeitung oder Montage. Chemische Einflüsse wie Lösungsmittel, Reinigungsmittel oder Öle können diesen Prozess zusätzlich begünstigen. In der Kunststofftechnik stellt dieses Phänomen eine häufige Schadensursache dar, da es zu einem spröden Versagen des Bauteils führen kann. Zur Vermeidung werden geeignete Werkstoffauswahl, spannungsarme Verarbeitung und angepasste Einsatzbedingungen berücksichtigt.

Spannungsrisse - Kunststoffbranche

Qualität: Spannungsrisse an einem Polystyrol-Formteil

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Spannungsrisskorrosion
Eigenspannung
Umweltspannungsrissbildung

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Spritzgusssimulation

Die Darstellung des Spritzgießprozesses in der Theorie wird Spritzgusssimulation genannt.
Im frühen Entwicklungsstadion wird durch diese die Geometrie, der Prozess und das Werkzeug überprüft und optimiert.
Auf diese Weise können verschiedene Varianten günstig getestet werden um die beste Version ins Werkzeug einzubringen.
Durch die Prozessoptimierung mittels Simulation wird bei der Abmusterung weniger Material benötigt und Zeit gespart.
Auch zur Fehlersuche kann die Spritzgusssimulation genutzt werden um die ausschlaggebenden Parameter, zum Beispiel durch eine DoE, zu finden.

Spritzgusssimulation - Kunststoffbranche

Qualität: Die Spritzgusssimulation zeigt die unbalancierte Formfüllung und Lufteinschlüsse auf.

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Statik Mischer

Aufgrund der vorherrschenden laminaren Strömung im Spritzgussprozess wird ein Statik Mischer eingesetzt um gezielt auf einer kurzen Mischstrecke die Schmelzetemperatur zu homogenisieren und gleichzeitig das Strömungsprofil auszugleichen. Die Vermischung wird dabei allein vom Schmelzefluss durch strömungsbeeinflussende Elemente im Mischer verursacht, welcher direkt vor der Maschinendüse platziert ist.
Bei einer optimalen Mischung werden Farbinhomogenitäten vermieden, so dass weniger Farbe benötigt wird.
Der Statik Mischer wird dem Einspritzvolumen der Maschine angepasst. Dadurch wird ein geringst möglicher Druckabfall und Energieeintrag ermöglicht, all dies bei gleichzeitiger exzellenter Mischgüte und unabhängig vom Durchsatz. Die Produktqualität kann durch die Verwendung eines Statik Mischers erheblich gesteigert werden.

Statik Mischer - Kunststoffbranche - Rumass & Partners
Statik Mischer - Kunststoffbranche - PARTNER_NAME
Qualität: Die strömungsbeeinflussenden Elemente im Statik Mischer sorgen für eine homogene Schmelzetemperatur.
Qualität: Statischer Mischer

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DiagBes



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