Sep. 10, 2024
Dabei handelt es sich um ein modernes Wissensgebiet, welches sich auf die umfassende Analyse und Untersuchung von Kunststoffen zur Identifikation von Materialeigenschaften, Schäden oder Fehlern bezieht.
Die Kunststoffdiagnostik umfasst Verfahren wie Mikroskopie, Spektroskopie, Thermoanalyse und chemische Analysen, um die Zusammensetzung, Struktur und eventuelle Degradationsprozesse von Kunststoffen zu bestimmen. Die Diagnostik wird häufig eingesetzt, um Ursachen für Materialversagen zu identifizieren und Lösungen zur Verbesserung der Materialqualität zu entwickeln.
Dabei spielt die Kunststoffdiagnostik eine zentrale Rolle in der Qualitätssicherung, Schadensanalyse und Produktentwicklung. Sie ermöglicht es, gezielt Optimierungen in der Materialauswahl und -verarbeitung vorzunehmen. So können potenzielle Schwachstellen frühzeitig erkannt und die Lebensdauer von Kunststoffprodukten verlängert werden.

Qualität:
Formteil mit Fehlstellen die zum Bruch geführt haben
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Sep. 12, 2024
Unter diesem Begriff versteht man eine systematische Untersuchung der physikalischen, mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften von Kunststoffen.
Damit wird deren Qualität und Eignung für spezifische Anwendungen bewertbar gemacht. Zu den wichtigsten Prüfverfahren gehören Zug-, Druck- und Biegeversuche, Härteprüfungen, Schlagzähigkeitstests sowie thermische Analysen wie DSC und TGA. Diese Prüfungen helfen dabei, die Materialeigenschaften genau zu charakterisieren und sicherzustellen, dass Kunststoffe den Anforderungen in ihrer späteren Anwendung gerecht werden. Die Ergebnisse der Kunststoffprüfung sind entscheidend für die Auswahl geeigneter Materialien und die Entwicklung neuer Kunststoffprodukte. Zudem ermöglichen sie die Qualitätskontrolle in der Produktion und die Überprüfung von Materialkonformität nach Normen und Standards. Kunststoffprüfungen tragen somit wesentlich zur Sicherheit, Funktionalität und Langlebigkeit von Kunststoffprodukten bei.

Qualität:
Zugprüfung an einem Normprüfstab
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Youngscher Modul
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Dez. 16, 2021
Wird eine Toleranzzone durch zwei parallele Geraden oder Ebenen toleriert, wird von der Neigungstoleranz (kurz: Neigung) gesprochen.
Dabei muss das tolerierte Objekt innerhalb des aufgespannten Toleranzfeldes mit gegebenen Abstand liegen.
So wird z.B. die Achse einer Bohrung toleriert, so dass deren Achse innerhalb eines Zylinders mit gegebenen Abstand liegen muss.
Wird eine geneigte Fläche toleriert, so muss diese im gegebenen Abstand zwischen zwei Ebenen liegen.

Qualitätssicherung: Die geneigte Fläche muss zwischen zwei parallelen Ebenen im Abstand von 0,15mm liegen (
Neigung zur Bezugslinie A)
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Sep. 10, 2024
Alle Verfahren, welche sich mit der Untersuchung und Bewertung der Oberflächenbeschaffenheit von Kunststoffen befassen, werden in der Oberflächenprüftechnik zusammen gefasst.
Durch die Oberflächenprüftechnik wird die Qualität und Eignung der Kunststoffe für spezifische Anwendungen bewertbar gemacht.
Zu den wichtigsten Verfahren gehören optische Inspektionen, Rauheitsmessungen, Kontaktwinkelmessungen und Mikroskopie, die Defekte wie Risse, Kratzer oder ungleichmäßige Beschichtungen aufdecken können. Diese Prüfmethoden helfen, die Oberflächenstruktur und -eigenschaften wie Glanz, Haftung und Benetzbarkeit zu charakterisieren. Die Oberflächenprüftechnik ist entscheidend für die Qualitätssicherung und trägt zur Optimierung von Herstellungsprozessen und Produktdesigns bei. Sie ist besonders wichtig in Anwendungen, bei denen die Oberflächenqualität maßgeblich die Funktionalität und Ästhetik des Endprodukts beeinflusst. Durch gezielte Oberflächenprüfungen können Fehler frühzeitig erkannt und korrigiert werden, was die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit von Kunststoffprodukten erhöht.

Qualität: Spannungsrisse nach Benetzung der Oberfläche mit einem Lösungsmittel
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Kunststoffdiagnostik
Youngscher Modul
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Nov. 11, 2021
um zu ermitteln wie gut und effektig ein Fertigungsmittel genutzt wird, ist die Kenngröße OEE festgelegt worden.
OEE steht dabei für Overall Equipment Effectiveness.
Die Kenngröße gibt die maximal mögliche Leistung in definierten Fertigungsintervallen an.
Dies entspricht der realen Produktivität in Prozent.
Die Berechnung erfolgt durch die Multiplikation der Faktoren Verfügbarkeit (A = Availability) in Prozent, der Leistung ( P = Performance / Efficiency) in Prozent, sowie der Qualität ( Q = Quality) der gefertigten Teile in Prozent.
Damit ergibt sich die Formel zu:
OEE = V * L * Q bzw. bei Verwendung der englischen Begriffe OEE = A * P Q
z.B.: Verfügbarkeit (0,85) x Leistung (0,90) x Qualität (0,985) = 0,75 OEE bzw. 75%
Ein (theoretischer Wert) OEE von 100% bedeutet, dass es in einer Fertigung das betrachtete Fertigungsmittel zu 100% verfügbar ist.
Also keine Fertigungsausfälle eine Leistung (Zykluszeit zu Geschwindigkeit) von 100% bei ebenfalls 100% Gutteil-Produktion.

Qualitätssicherung: Formel zur Berechnung der Kenngröße
OEE
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Fertigungseffizienz
Produktivität
Nutzungsgrad
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