Sep. 30, 2019
Zur Sicherung der Qualität haben sich Prüfungen im Bereich des Wareneingangs und der Fertigung bewährt.
In dem sogenannten Prüfplan, wird der genaue Ablauf einer Qualitätsprüfung zu einem bestimmten Produkt festgelegt.
Zusätzlich definiert der Prüfplan auch den zeitlichen Ablauf (= wie oft ist zu prüfen?) und das Prüfmittel (= womit ist zu prüfen?).
Darüber hinaus lassen sich im Prüfplan bereits bekannte Fehler aufnehmen und Maßnahmen definieren (= was unternehme ich im Fehlerfall?).
Somit bildet der Prüfplan, besonders durch die Ergänzung von Beschreibungen und Bildern, einen umfassenden Prozess ab, um mögliche Fehler zu entdecken und darauf angemessen zu reagieren.

Qualität: Beispiel zu einem Prüfplan aus dem System „solvtec
CAQ“
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Nov. 27, 2019
Aus Speziallehrenstahl werden Prüfstifte gefertigt. Dafür wird der Stahl gehärtet, gealtert, geschliffen und geläppt.
Prüfstifte werden zur Prüfung von Toleranzen und Winkligkeit von Bohrungen, sowie zur Messung von Bohrungsabständen angewandt.
Außerdem können sie als Einstellnormale, zur Messung von Prismen, Nuten, Verzahnungen etc. eingesetzt werden.

Messtechnik:
Prüfstift aus Speziallehrenstahl
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Sep. 22, 2019
Durch die Polymerisation von Styrol wird der transparente Thermoplast Polystyrol (kurz PS) hergestellt.
In der festen, amorphen Form ist Polystyrol glasklar, hart und schlagempfindlich.
In der geschäumten Form (z.B. Styropor) ist das Material weiß und undurchsichtig. Seine Festigkeit ist geschäumt geringer, aber die Elastizit höher.
Der Schaumstoff wird gerne als Verpackungsmaterial, Füllstoff und als Dämmstoff von Gebäuden eingesetzt.
Polystyrol schwindet während der Fertigung wenig, so dass es für feine Konturen und gerade Flächen bei passgenauen Bauteilen bevorzugt wird. Bei Lebensmittelverpackungen, Duschwänden oder Schildern findet PS häufig Verwendung.

Kunststoff: Papierablagen aus
Polystyrol (
PS).
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Jan. 15, 2020
Ein Prozess bei dem pulverförmige Materialien mit hohem Schmelzpunkt (>1.000°C) mit thermoplastischen Bindermaterialien zu einem spritzfähigen Compound gemischt werden wird als Pulverspritzgussverfahren (PIM) bezeichnet.
Das pulverförmige Material hat hierbei vorzugsweise eine globulare Form und Korngrößen von 15µm bis 20µm. Der Binder umschließt das Korn.
Volumenanteile: Binder mehr als 20 % / Materialpulver weniger als 80 %. Die Mischung Pulver und Binder nennt man Feedstock.
Das PIM-Verfahren ist ein mehrstufiges Verfahren bei dem der Spritzgussprozess der erste Verfahrensschritt darstellt.
Beim folgenden Prozessschritt, dem Entbindern, wird der Binder aus dem spritzgegossenen Teil entfernt.
Der dritte Verfahrensschritt ist das Sintern. Im Sinterprozess wird die verbleibende Pulverstruktur zu einem kompakten Bauteil gesintert. Hierbei werden die einzelnen “Körner” an den angrenzenden Randschichten miteinander verschmolzen. Es können Dichten von 99,95 % und mehr, gegenüber Kompaktmaterialien erreicht werden (z.B.: vergleichbarer Walzstahlblock).
Mechanische und andere wichtige Material-Eigenschaften sind vergleichbar mit Kompaktmaterialien.
Dieses Verfahren wird vorzugsweise bei mittleren bis großen Fertigungslosen mit durchschnittlicher bis hoher Komplexität eingesetzt.
Das Pulverspritzgussverfahren ist besonders wettbewerbsfähig gegenüber komplexeren spanabhebenden Fertigungsverfahren, wie Fräsen, Bohren, Schleifen, usw.
Beispiele für überzeugende und erfolgreiche Verfahrensanwendungen des PIM-prozesses sind: Gehäuse für Edelstahl-Armbanduhren, Keramikmahlwerke, Düsen für Hochdruckstrahlgeräte, medizintechnische Anwendungen und vieles mehr.
Aug. 5, 2019
Aufgabe eines Temperiergerätes ist es, das Kühlmedium mit einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Volumenstrom durch das Temperiersystem zu bringen.
Innerhalb eines jeden Temperierkanals ergibt sich ein Druckverlust, welcher nicht nur vom Volumenstrom des Kühlmediums anhängig ist, sondern auch von Länge und Geometrie des Kanals.
Die Pumpenkennlinie des Temperiergeräts gibt an, wie hoch der Volumenstrom maximal sein kann, wenn gegen einen bestimmten Druck gefördert werden muss.
Ist der Druckverlust im Temperierkanal zu hoch, wird entsprechend der Pumpenkennlinie der gewünschte Volumenstrom (Soll-Wert) nicht erreicht.
Als Ist-Wert wird der Volumenstrom angezeigt, welcher bei gegebenem Druck maximal möglich ist.
Dies bedeutet, dass der Kühlkreislauf angepasst oder oder ein anderes Kühlgerät verwendet werden muss.
