Neigung

Wird eine Toleranzzone durch zwei parallele Geraden oder Ebenen toleriert, wird von der Neigungstoleranz (kurz: Neigung) gesprochen.
Dabei muss das tolerierte Objekt innerhalb des aufgespannten Toleranzfeldes mit gegebenen Abstand liegen.
So wird z.B. die Achse einer Bohrung toleriert, so dass deren Achse innerhalb eines Zylinders mit gegebenen Abstand liegen muss.
Wird eine geneigte Fläche toleriert, so muss diese im gegebenen Abstand zwischen zwei Ebenen liegen.

Neigung - Kunststoffbranche

Qualitätssicherung: Die geneigte Fläche muss zwischen zwei parallelen Ebenen im Abstand von 0,15mm liegen (Neigung zur Bezugslinie A)

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Netzwerkkarte

Um mit anderen Geräten kommunizieren zu können, wird ein Bauteil benötigt, über welches Daten ausgetauscht werden können.
Dieses Bauteil im PC wird Netzwerkkarte genannt.
Die Informationen werden in der Regel über ein Kabel mittels Spannung gesendet und empfangen.
Für eine stabile Übertragung werden Ethernetkabel zur Verbindung unterschiedlicher Geräte verwendet.
Die Übertragungsrate ist dabei sowohl von der Leistungsfähigkeit der Netzwerkkarte als auch von der Güte der verwendeten Übertragungskabel abhängig.

Netzwerkkarte - Kunststoffbranche

Automatisierungstechnik: Bild einer einfachen Netzwerkkarte

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Switch
Repeater

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Oberflächennetz

Für eine 2,5D-Berechnung in der Spritzgusssimulation wird ein Oberflächennetz benötigt.
Alle Oberflächen eines CAD-Modells werden dabei mit Dreieckselementen in einem geschlossenen Netz dargestellt.
Die einfachste Möglichkeit ein Oberflächennetz von einem CAD Modell zu erstellen, ist der Export einer stl-Datei. Dieses Datenformat wird oft im Bereich des Rapid-Prototyping verwendet.
Hinsichtlich einer Spritzgusssimulation ist aber diese Qualität für eine Berechnung nicht ausreichend.
Das Netz dient dann als Träger der Geometriedaten und wird optimiert.
Wichtig ist es , darauf zu achten, dass zum einen die Anzahl der Elemente hoch genug ist und zum anderen die einzelnen Elemente einen guten Aspect Ratio besitzen.

Oberflächennetz - Kunststoffbranche

Spritzgusssimulation: Das vorbereitete Oberflächennetz zur Verwendung in der nächsten Simulation.

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Oberflächenprüftechnik

Alle Verfahren, welche sich mit der Untersuchung und Bewertung der Oberflächenbeschaffenheit von Kunststoffen befassen, werden in der Oberflächenprüftechnik zusammen gefasst.
Durch die Oberflächenprüftechnik wird die Qualität und Eignung der Kunststoffe für spezifische Anwendungen bewertbar gemacht.
Zu den wichtigsten Verfahren gehören optische Inspektionen, Rauheitsmessungen, Kontaktwinkelmessungen und Mikroskopie, die Defekte wie Risse, Kratzer oder ungleichmäßige Beschichtungen aufdecken können. Diese Prüfmethoden helfen, die Oberflächenstruktur und -eigenschaften wie Glanz, Haftung und Benetzbarkeit zu charakterisieren. Die Oberflächenprüftechnik ist entscheidend für die Qualitätssicherung und trägt zur Optimierung von Herstellungsprozessen und Produktdesigns bei. Sie ist besonders wichtig in Anwendungen, bei denen die Oberflächenqualität maßgeblich die Funktionalität und Ästhetik des Endprodukts beeinflusst. Durch gezielte Oberflächenprüfungen können Fehler frühzeitig erkannt und korrigiert werden, was die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit von Kunststoffprodukten erhöht.

Oberflächenprüftechnik - Kunststoffbranche

Qualität: Spannungsrisse nach Benetzung der Oberfläche mit einem Lösungsmittel

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Youngscher Modul

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OEE

um zu ermitteln wie gut und effektig ein Fertigungsmittel genutzt wird, ist die Kenngröße OEE festgelegt worden.
OEE steht dabei für Overall Equipment Effectiveness.
Die Kenngröße gibt die maximal mögliche Leistung in definierten Fertigungsintervallen an.
Dies entspricht der realen Produktivität in Prozent.
Die Berechnung erfolgt durch die Multiplikation der Faktoren Verfügbarkeit (A = Availability) in Prozent, der Leistung ( P = Performance / Efficiency) in Prozent, sowie der Qualität ( Q = Quality) der gefertigten Teile in Prozent.
Damit ergibt sich die Formel zu:
OEE = V * L * Q bzw. bei Verwendung der englischen Begriffe OEE = A * P Q
z.B.: Verfügbarkeit (0,85) x Leistung (0,90) x Qualität (0,985) = 0,75 OEE bzw. 75%
Ein (theoretischer Wert) OEE von 100% bedeutet, dass es in einer Fertigung das betrachtete Fertigungsmittel zu 100% verfügbar ist.
Also keine Fertigungsausfälle eine Leistung (Zykluszeit zu Geschwindigkeit) von 100% bei ebenfalls 100% Gutteil-Produktion.

OEE - Kunststoffbranche

Qualitätssicherung: Formel zur Berechnung der Kenngröße OEE

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Fertigungseffizienz
Produktivität
Nutzungsgrad

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