Taupunkt

Die Luft, die uns umgibt und die wir atmen, ist im Allgemeinen ein feuchtes Gasgemisch. Ein feuchtes Gasgemisch kann aus Wasserdampf und Luft bestehen.
Wasserdampf kann durch andere kondensierbare Bestandteile ersetzt werden – Luft durch spezifische Gase.
Als Taupunkt bezeichnet man die Temperatur eines feuchten Gasgemisches im Gleichgewichtszustand, bei der sich kondensieren und verdampfen die Waage halten. Das Gas ist somit gerade gesättigt.
Der Taupunkt von Druckluft von 6 bar liegt bei -40 °C. Der Taupunkt sollte verwendet werden um Wasser oder Tröpfchenbildung in pneumatischen Leitungen beim Abblasen von Bauteilen zu vermeiden.
Für eine effiziente Granulattrocknung sollte die verwendete Warmluft einen Taupunkt von 0 °C haben.

Taupunkt - Kunststoffbranche

Der Taupunkt im Phasendiagramm befindet sich auf der Dampfdruckkurve (gelb) zwischen gasförmig (grau) und flüssig (lila) abhängig vom jeweiligen Druck.

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Tripelpunkt

Stoffe können als Feststoff, in flüssiger Form oder gasförmig vorliegen – den sogenannten thermodynamischen Aggregatszuständen. Im Normalfall wechselt der Aggregatszustand von fest zu flüssig zu gasförmig und anders herum.
Am Tripelpunkt können die Stoffe in drei verschiedenen Aggregatszuständen parallel vorliegen – z.B. fest, flüssig und gasförmig.
Im Phasendiagramm ist zu sehen, dass die Phasengrenzlinien vom Sättigungsdampfdruck und der Schmelzkurve sich im Tripelpunkt schneiden.
Helium ist die einzige bekannte Substanz, die keinen Tripelpunkt mit den Aggregatszuständen fest/flüssig/gasförmig besitzt.
Alle anderen Materialien können diese drei Aggregatszustände am Tripelpunkt parallel besitzen.

Wie andere Stoffe hat auch Wasser (H2O) die Eigenschaft am sogenannten Tripelpunkt gleichzeitig in allen 3 Aggregatszuständen vorzuliegen – fest, flüssig und gasförmig.
Unterhalb des Tripelpunktes geht H2O direkt vom gasförmigen in den festen Aggregatszustand über, auch Reifpunkt genannt.

Tripelpunkt- Kunststoffbranche

Phasendiagramm mit dem Tripelpunkt am Schnittpunkt zwischen den Phasen fest (blau), flüssig (lila) und gasförmig (grau).

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Trockeneis

Durch Ablagerungen, die z.B. durch Ausgasen von Additiven bei der Herstellung von Kunststoffteilen entstehen, verschmutzen die Oberflächen von Werkzeugen. Dies kann unter anderem zu Problemen bei der Entlüftung führen.
Eine effektive und schonende Reinigung der Oberflächen von Spritzgießwerkzeugen kann durch den Einsatz von Trockeneis erfolgen. Dieses wird aus flüssiger Kohlensäure (CO2) hergestellt.
In einem sogenannten Pelletizer wird die (komprimierte) flüssige Kohlensäure dabei unter atmosphärischem Druck entspannt. Bei diesem physikalischen Vorgang entsteht Trockeneisschnee. Dieser wird durch eine Extruderplatte gepresst, sodass runde, harte Trockeneispellets entstehen. Dies sind längliche Körner mit einem Durchmesser von 3 mm.


Trockeneis - Kunststoffbranche. Ein Beitrag von GWT

Trockeneis nach dem Durchgang im Pelletizer

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TTY-Schnittstelle

Eine TTY-Schnittstelle (Teletypewriter) stellt eine textbasierte Kommunikationsverbindung zwischen Benutzer und Computer dar. Ursprünglich bezeichnete der Begriff physische Fernschreiber, die über serielle Leitungen mit Computern verbunden waren, um Eingaben zu senden und Ausgaben zu empfangen. In modernen Unix- und Linux-Systemen beschreibt TTY jedoch virtuelle Terminals, die die gleiche Funktion erfüllen – sie ermöglichen die Eingabe von Befehlen über die Tastatur und geben die Textausgabe des Systems wieder. Diese Schnittstellen sind zentral für die Interaktion in der Kommandozeilenumgebung und bilden die Grundlage vieler administrativer Aufgaben. Obwohl grafische Oberflächen heute weit verbreitet sind, bleibt die TTY eine essenzielle Komponente für Systemadministration, Debugging und automatisierte Prozesse.

TTY-Schnittstelle - Kunststoffbranche

Klassisches Terminal mit Software zur Kommunikation via TTY-Schnittstelle

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Verdünner

Bei Bedruckungsverfahren, wie z.B. dem Tampondruck, wird dem zu bedruckenden Lack meist ein Verdünner (Lösemittel) beigemischt. Dieser beeinflusst nicht nur die Viskosität und das Farbabgabeverhalten vom Tampon auf das Druckgut, sondern ganz besonders auch die Trocknungsgeschwindigkeit. Durch Zumischen eines Verdünners kann der Bedruckungsprozess daher auf die spezifischen Bedingungen vor Ort optimal eingestellt werden.

Verdünner - Kunststoffbranche

Ein Verdünner zum Einstellen des Bedruckungsverfahren auf die örtlichen Bedingungen.

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