Jan. 25, 2024
Unter dieser Bezeichnung versteht man eine softwarebasierte Lösung, die Unternehmen
in der Fertigungsindustrie dabei unterstützt, ihre Produktionsprozesse effizient zu planen, zu steuern
und zu überwachen.
Die Software dient als Bindeglied zwischen der übergeordneten Unternehmensplanung und der tatsächlichen Umsetzung auf der Shop-Floor-Ebene.
Das MES ist also die prozessnahe Ebene in einem Fertigungsmanagement-System. Der Begriff Produktionsleitsystem wird dabei oft synonym verwendet.
Die durch das MES visualisierten Echtzeitdaten und Funktionen zur Produktionsverfolgung, Qualitätssicherung und zum Ressourcenmanagement gewährleisten
eine optimale Ausführung der Fertigungsprozesse.

Beispiel für das Dashboard in einem Manufacturing Execution System
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Dez. 7, 2018
Alle Informationen, die für die Fertigung benötigt werden, sind auf dem Maschinendatenblatt zusammen getragen.
Dies beginnt mit dem Material und dessen Trocknung, geht über Maschinendaten weiter zu den Verfahrwegen im Werkzeug.
Daran anschließend werden die Prozessparameter angegeben.
Dazu zählen die Temperaturen für jeden Kühlkreislauf, Heißkanal und Zylinder; Zykluszeiten, Drücke und Geschwindigkeiten.
Durch ein richtig ausgefülltes Datenblatt ist es möglich den Prozess jederzeit genau zu reproduzieren.

Juli 17, 2019
Am Ende der Füllphase des Spritzgießprozesses befindet sich noch Kunststoffschmelze im Schneckenvorraum der Plastifiziereinheit.
Die dort befindliche Schmelze wird benötigt, um in der Nachdruckphase die Schwindung des in die Kavität eingebrachten Materials auszugleichen.
Am Ende der Nachdruckphase verbleibt ein bestimmtes Volumen vor der Schneckenspitze. Dieses Volumen wird Massepolster genannt.
Die Überwachung der Stabilität des Spritzgießprozesses kann unter anderem durch das Massepolster erfolgen. Geringe Schwankungen des Massepolsters deuten auf einen stabilen Prozess hin.
Eine große Schwankung deutet z.B. auf einen Verschleiß der Rückstromsperre hin.

Jan. 5, 2019
Kunststoffadditive, die dem natürlichen Rohpolymer zum Einfärben oder zur Eigenschaftsänderung in Granulatform beigemischt werden nennt man Masterbatch.
Sie verfügen über einen höheren Gehalt an Farbmitteln oder Additiven als das Rohpolymer.
Zu beachten ist, welcher Trägerstoff verwendung findet (meist PE oder PA).
Masterbatches sind gut zu verarbeiten und bieten eine höhere Prozesssicherheit gegenüber pulverförmigen Zusatzstoffen.
Es gibt Additive-Masterbatches (z.B für Flammschutz oder UV-Stabilisierung), Farb-Masterbatches (zum Einfärben) und Kombinations-Masterbatches (Farbstoffe und Additive).
Ein geringer Prozentanteil des Masterbatches reicht für eine intensive Einfärbung aus.

Okt. 21, 2019
Für die Kunststoffverarbeitung ist es wichtig, dass die Rohstoffe nur eine geringe Restfeuchte vor der Verarbeitung enthalten.
Aus diesem Grund müssen die meisten Kunststoffe vor der Verarbeitung getrocknet werden.
Im Heißluft- oder Vakuumtrockner wird die Feuchtigkeit des Materials reduziert.
Es ist darauf zu achten, dass je nach Material unterschiedliche Temperaturen und Zeiten zur Trocknung verwendet werden müssen, so dass ein geringer Feuchtegrad erreicht wird, aber das Material nicht versprödet.

Kunststoff: Der Heißlufttrockner „Arburg Thermolift“ hilft bei der
Materialtrocknung vor der Kunststoffverarbeitung.
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