Anisotropie

Die Richtungsabhängigkeit von Eigenschaften eines Formteils wird als Anisotropie bezeichnet.
Im Spritzgießprozess werden während der Verarbeitung Makromoleküle in Fließrichtung ausgerichtet. Dadurch ergeben sich richtungsabhängig unterschiedliche Festigkeiten. In der Regel sind in Fließrichtung die Festigkeiten höher, als quer dazu. In Materialdatenblättern werden daher meist Angaben in Längs- und Querrichtung gemacht.
Besonders ausgeprägt ist die Anisotropie bei faserverstärkten Kunststoffen.

Anisotropie - Kunststoffbranche

Qualität: Hauptausrichtung von Glasfasern in mittleren Schicht eines Formteils

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Aufstellfläche

Bei der Planung einer Produktionshalle für die Kunststoffverarbeitung, ist die Aufstellfläche der Maschine von entscheidender Bedeutung.
Neben dem Platzbedarf der Maschine ist zu berücksichtigen, welche Peripheriegeräte an die Maschine gebracht werden sollen.
Darüber hinaus ist die Höhe der Maschine für das Rüsten eines Werkzeugs und die Bewegung z.B. eines Hallenkrans wichtig.
Die Abmessungen der Maschine inklusive deren Schaltschrank sind in einer technischen Zeichnung oder in einem 3D-Modell der Maschine verfügbar.
Die Aufstellfläche wird in der Kalkulation der Stückkosten von Kunststoffteilen berücksichtigt. Je größer die Aufstellfläche, desto höher der Anteil an den Stückkosten.

Aufstellfläche - Kunststoffbranche

Spritzgießmaschine: Technische Zeichnung einer Spritzgießmaschine zur Kalkulation der Aufstellfläche.

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Anschlusswert

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Auswerfer

Um die Formteile gleichmäßig und mit möglichst wenig Verspannungen aus der Kavität zu bekommen werden Auswerfer verwendet.
Zusätzlich können Auswerfer auch zur Verbesserung der Entlüftung gesetzt werden.
Die Auswerfer sind meist axial Stifte, die auf der Auswerfergrundplatte stehen und von der Auswerferhalteplatte fixiert werden.
Die Bewegung der Auswerferplatten erfolgt in der Regel hydraulisch.
Bei der Vorwärtsbewegung drücken die Stifte gegen die Formteile und werfen diese aus. Die Rückstellung erfolgt hydraulisch oder per Federkraft.
Der Weg und die Geschwindigkeit der Auswerfers haben einen entscheidenden Einfluss auf den Verschleiß im Werkzeug.

Auswerfer

Autarke Temperierung

In der Kunststoffverarbeitung wird als Temperiermedium vorwiegend Wasser verwendet.
Dieses wird im kalten und warmen Zustand mehrkreisläufig benötigt.
Ist ein Temperiergerät nicht mit einer externen Wasserversorgung ausgerüstet, sondern sorgt durch entsprechende interne Aggregate für kaltes Wasser, spricht man von einer autarken Temperierung.
Bei dieser erfolgt sowohl die Wassernachspeisung als auch die Kühlung unabhängig von einem bauseitigen Kältenetz.

Dadurch ist ein netzunabhängiger Kühl- und Heizprozess mit Temperaturen von 20 °C bis 90 °C möglich.
Höhere Temperaturen bis 400 °C werden elektrisch erzeugt.
Meist mobil, kann das Kühl- und Temperiergerät in seiner Leistung auf den Produktionsprozess abgestimmt werden und neben der(n) Maschine(n) stehen.

Autarke Temperierung - Kunststoffbranche - ERS

Temperierung: Autarke Temperierung mit dem Temperiersystem vom Typ STC.

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