Feb. 20, 2025
Der vordere Bereich der Plastifiziereinheit, in dem das Kunststoffgranulat der Schnecke zugeführt wird, ist als Einzugszone benannt.
In dieser Zone beginnt das Material seinen Weg entlang der Schneckengänge und wird durch deren Drehbewegung nach vorne transportiert. Die Hauptaufgabe der Einzugszone besteht darin, das Granulat gleichmäßig aufzunehmen und eine kontinuierliche Materialförderung sicherzustellen. Eine optimierte Einzugszone verhindert Lufteinschlüsse und sorgt für eine gleichmäßige Schmelzeaufbereitung. Die Temperatur in diesem Bereich ist meist niedriger als in den nachfolgenden Zonen, da das Material hier noch nicht vollständig plastifiziert wird. Faktoren wie Schneckengeometrie, Granulatgröße und Feuchtigkeitsgehalt beeinflussen die Effizienz der Einzugszone. Eine gut funktionierende Einzugszone ist entscheidend für eine stabile Verarbeitung und hohe Bauteilqualität.

Spritzgießmaschine: Bereich der Einzugszone
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Dez. 6, 2019
Die lineare Steigung der Kurve in einem Spannungs-Dehnungs-Diagramms beschreibt den E-Modul (E) eines Materials.
Für die Deformation eines festen Körpers mit linear-elastischem Verhalten wird damit der proportionale Zusammenhang von Spannung und Dehnung beschrieben.
Der E-Modul ist richtungsabhängig und variiert daher bei vorhandener Anisotropie.
Dies trifft auch auf kristallinen Materialien zu.
Je größer der E-Modul, desto mehr widersetzt sich ein Material der elastischen Verformung.
Kunststoffe haben im Vergleich zu Stählen einen geringen E-Modul welcher zudem stark von der Temperatur abhängig ist.
Beispiele bei 20 °C:
ABS: 1,9 – 2,6 GPa
PA6: 3,0 – 3,5 GPa
PC: 2,2 – 2,4 GPa
PP: 1,3 – 1,8 GPa
HDPE: 0,5 – 1,2 GPa

Kunststoff: Spannungs-Dehnungs-Diagramm eines PA6-Materials mit dem
E-Modul als Steigung.
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Dez. 11, 2018
Kunststoffe mit wenigen Querverbindungen in der molekularen Struktur werden Elastomere genannt.
Die molekularen Ketten können sich relativ frei zwischen den Querverbindungen bewegen.
Dies führt zu einem elastischen Verhalten.
Anwendungen sind Gummibänder, Reifen, Federn, usw.
Typische Elastomere sind Gummi, Silikon und PU.

Jan. 5, 2019
Die Aussendung infraroter Strahlung von einem Objekt wird als Emission bezeichnet.
Bei der infraroten Temperaturmessung wird aus der Intensität der emittierten Strahlung die Temperatur des betrachteten Objekts berechnet. Der Anteil der emittierten Strahlung von der durch die Kamera in Summe aufgenommenen Strahlung wird über den Emissionsgrad angegeben.

Sep. 20, 2019
Die von einer thermischen Kamera detektierte Strahlung bei der berührungslosen Temperaturmessung besteht aus der Reflektion, der Transmission und der Emission von infraroter Strahlung, die von Objekten im Sichtfeld der Kamera ausgeht. Der Emissionsgrad ist dabei ein dimensionsloses Maß, das angibt wie groß der Anteil der tatsächlich ausgesendeten (emittierten) Strahlung des Messobjektes im Verhältnis zur einfallenden Strahlung ist.
Er ist abhängig vom Material, der Oberflächenbeschaffenheit und in manchen Fällen auch von der Temperatur eines Körpers.
Generell gilt: Je höher der Emissionsgrad eines Körpers, desto einfacher lässt sich die Temperatur mit einer IR-Kamera messen.
Es gilt der Zusammenhang: Emission + Reflektion + Transmission = 1

Infrarot: Emissionsgrade unterschiedlicher Werkstoffe (Beton = 0,95, Holz = 0,90, Kunststoff = 0,97)
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