Monomere

Reaktive, chemische Verbindungen, die einzeln vorliegen, werden Monomere genannt.
Monomere sind niedermolekular und können sich durch eine chemische Reaktion zu verzweigten oder unverzweigten Polymeren verbinden.
Meist verfügen Monomere über eine C=C Doppelbindung.
Kunststoff-Formmassen können Restmonomere enthalten. Bei höheren Temperaturen verflüchtigen sich diese, was häufig durch den Geruch erkennbar ist.

Monomere - Kunststoffbranche

Kunststoff: Einzelne Ethylen-Monomere.

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MVR

Um Kunststoffe leichter miteinander vergleichen zu können ist ein einzelner Wert von Vorteil.
Für die Viskosität wird häufig der MVR (Schmelze-Volumenfließrate) verwendet.
Dieser Wert beschreibt wieviel Volumen eines Polymers innerhalb von 10 Minuten bei einem bestimmten Druck (meistens 2,16 kg oder 5 kg) und einer bestimmten Temperatur durch eine vorgegebene Kapillare fließt.
Die Messung des Volumens kann direkt während des Versuchs erfolgen, sodass kein zusätzlicher Arbeitsschritt notwendig ist.
Je höher der Wert desto geringer die Viskosität des Kunststoffs.
Die verwendete Einheit ist cm^3/10 min.

MFI - Kunststoffbranche

Oktabin

Kunststoffgranulate werden typischerweise als Kleingebinde (Sackware), Großgebinde (Oktabins) oder in Silos gelagert.
Der Oktabin ist ein achteckiger Behälter aus Wellpappe.
Dieser ist so ausgelegt, dass von den meisten Kunststoffgranulaten eine Gebindemenge von 1 t verpackt werden kann.
Oft wird ein Oktabin zusätzlich mit einer dünnen Kunststoffolie ausgelegt, in die das Granulat gefüllt wird.
Oktabin sind praktisch, wenn an einem zentralen Materialbahnhof das gleiche Material für mehrere Maschinen bereit gestellt werden soll.

Oktabin - Kunststoffbranche

Kunststoff: Ein Oktabin auf einer Europalette.

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PET (Polyethylenterephthalat)

Zur Familie der Polyester gehört der durch Polykondensation hergestellte Thermoplast: Polyethylenterephthalat (PET).
Besonders bekannt ist PET durch die PET-Flaschen, welche durch das Blasformverfahren hergestellt werden. Das Material wird aber auch für Folien und Textilfasern verwendet.

PET existiert in den Zuständen amorph (A-PET) und teilkristallin (C-PET). Die Eigenschaften zwischen den beiden Zuständen variieren stark. Die Festigkeit ist bei PET-C höher, aber die Schlagzähigkeit gering. Bei PET-A ist dies genau umgekehrt.
Polyethylenterephthalat besitzt keine guten Isolationseigenschaften und verträgt kein heißes Wasser.

Die Synthese dieses Kunststoffs kann komplett umgekehrt werden, so dass es möglich ist PET wiederzuverwerten.

PET - Kunststoffbranche
PET - Kunststoffbranche

Kunststoff: Infrarotaufnahme der Abkühlung eines Preforms einer PET-Flasche.
Kunststoff: Verschiedene Flaschen aus PET (Polyethylenterephthalat)

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Polyaddition

Wenn Monomere mit mindestens zwei funktionellen Gruppen miteinander zu Polymeren reagieren spricht man von einer Polyaddition. Doppelbindungen werden dabei aufgelöst, um neue Verbindungen zu schaffen.
Kurze oder längere Ketten reagieren nach und nach miteinander.
Die Polyaddition kann an beiden Seiten der entstehenden Ketten erfolgen.
Polyurethanen, Polyharnstoffen und Epoxidharzen zählen zu den wichtigsten über Polyaddition hergestellten Materialien.

Polyaddition - Kunststoffbranche

Kunststoff: Polyaddition von Dialkohol und Diisocyanat zu Polyurethan.

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Monomer

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