Sep. 3, 2020
Der Druck an unterschiedlichen Positionen in Kavität und Verteilersystem wird Druckverteilung genannt.
Im Idealfall sollte die Druckverteilung im Spritzgussprozess nach der kompletten Füllung der Kavität homogen sein. In diesem Fall schwindet das Formteil gleichmäßig.
In der Realität kommt es auf Grund des unterschiedlichen Abkühlverhaltens immer zu Unterschieden in der Druckverteilung.
Die Spritzgusssimulation ist ein hilfreiches Werkzeug um die Druckverteilung in der Kavität vorherzusagen und diese so gleichmäßig wie möglich zu bekommen.
Dez. 11, 2018
Kunststoffe, die durch Vernetzung fest werden, heißen Duromere.
Beim Vernetzungsprozess (Härteprozess) entstehen Querverbindungen (lila) zwischen den Molekülen und es formt sich ein einziges Makro-Molekül.
Auf Grund von starken kovalenten Bindungen kann das Makro-Molekül nicht wieder aufgeschmolzen werden.
Selbst starkes Erwärmen führt lediglich zur Schädigung des Materials.
Typische Duromere sind Phenole, Epoxide und Harze.

Nov. 27, 2018
Ein Werkzeug wird normalerweise funktional in zwei Seiten unterteilt.
Die Seite in der sich das Angusssystem befindet wird Düsenseite genannt.
Da diese Seite nicht bewegt wird, ist ein anderer gebräuchlicher Name „feste Seite“.

Spritzgusswerkzeug: Die pinken Komponenten gehören zur
Düsenseite des Werkzeugs.
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Dez. 9, 2021
Um sicherzustellen, dass nach der Fertigung eine Fläche einen bestimmten Abstand zwischen zwei parallelen Ebenen hat, wird das Symbol Ebenheit verwendet.
Der Abstand wird nach dem Symbol eingetragen.
Ebenheit ist eine Formtoleranz und beschreibt, in welchem Bereich der am weitesten hervorstehende und der am weitesten gewölbte Bereich einer Fläche auseinander liegen dürfen.

Qualitätssicherung: Sinnbild der tolerierten Eigenschaft mit 0,06mm geforderter
Ebenheit
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Dez. 27, 2018
In dickwandigen Bereichen und gegenüber von Rippen kann es zu Vertiefungen an der Formteiloberfläche kommen.
Teilweise sind diese auch nur durch einen Glanzunterschied zu erkennen.
Durch Masseanhäufungen kommt es in diesen Bereichen zu einer erhöhten volumetrischen Schwindung, die durch den Nachdruck nicht ausreichend ausgeglichen wird.
Die Oberfläche wird beim Abkühlen nach Innen gezogen und eine Einfallstelle entsteht.
Geringere Wandstärken und höherer Nachdruck im kritischen Bereich reduzieren das Risiko von Einfallstellen.
Spritzgießfehler (Abbildung 1): Am Flügel ist eine
Einfallstelle sichtbar.
Spritzgießfehler (Abbildung 2): Einfallstelle.
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