Druckverteilung

Der Druck an unterschiedlichen Positionen in Kavität und Verteilersystem wird Druckverteilung genannt.
Im Idealfall sollte die Druckverteilung im Spritzgussprozess nach der kompletten Füllung der Kavität homogen sein. In diesem Fall schwindet das Formteil gleichmäßig.
In der Realität kommt es auf Grund des unterschiedlichen Abkühlverhaltens immer zu Unterschieden in der Druckverteilung.

Die Spritzgusssimulation ist ein hilfreiches Werkzeug um die Druckverteilung in der Kavität vorherzusagen und diese so gleichmäßig wie möglich zu bekommen.

Druckverteilung - Kunststoffbranche
Druckverteilung - Kunststoffbranche

Spritzguss: Druckverteilung in der Kavität am Ende der Formfüllung
Spritzguss: Druckverteilung in der Kavität in der Nachdruckphase

Verwandte Themen:

Dieser Dienst wird Ihnen präsentiert von PLEXPERT Kanada.

Duromer

Kunststoffe, die durch Vernetzung fest werden, heißen Duromere.
Beim Vernetzungsprozess (Härteprozess) entstehen Querverbindungen (lila) zwischen den Molekülen und es formt sich ein einziges Makro-Molekül.
Auf Grund von starken kovalenten Bindungen kann das Makro-Molekül nicht wieder aufgeschmolzen werden.
Selbst starkes Erwärmen führt lediglich zur Schädigung des Materials.
Typische Duromere sind Phenole, Epoxide und Harze.

Duromer - Kunststoffbranche

Ebenheit

Um sicherzustellen, dass nach der Fertigung eine Fläche einen bestimmten Abstand zwischen zwei parallelen Ebenen hat, wird das Symbol Ebenheit verwendet.
Der Abstand wird nach dem Symbol eingetragen.
Ebenheit ist eine Formtoleranz und beschreibt, in welchem Bereich der am weitesten hervorstehende und der am weitesten gewölbte Bereich einer Fläche auseinander liegen dürfen.

Ebenheit - Kunststoffbranche

Qualitätssicherung: Sinnbild der tolerierten Eigenschaft mit 0,06mm geforderter Ebenheit

Verwandte Themen:

Dieser Dienst wird Ihnen präsentiert von PLEXPERT Kanada.

Einfallstelle

In dickwandigen Bereichen und gegenüber von Rippen kann es zu Vertiefungen an der Formteiloberfläche kommen.
Teilweise sind diese auch nur durch einen Glanzunterschied zu erkennen.
Durch Masseanhäufungen kommt es in diesen Bereichen zu einer erhöhten volumetrischen Schwindung, die durch den Nachdruck nicht ausreichend ausgeglichen wird.
Die Oberfläche wird beim Abkühlen nach Innen gezogen und eine Einfallstelle entsteht.
Geringere Wandstärken und höherer Nachdruck im kritischen Bereich reduzieren das Risiko von Einfallstellen.

Einfallstelle - Kunststoffbranche
Einfallstelle - Kunststoffbranche

Spritzgießfehler (Abbildung 1): Am Flügel ist eine Einfallstelle sichtbar.

Spritzgießfehler (Abbildung 2): Einfallstelle.

Verwandte Themen:

Dieser Dienst wird Ihnen präsentiert von PLEXPERT Kanada.