Polykondensation

Wenn Monomere mit mindestens zwei funktionellen Gruppen miteinander zu Polymeren reagieren und dabei ein Nebenprodukt entsteht, spricht man von einer Polykondensation.
Damit die Polykondensation fortgeführt werden kann müssen die Nebenprodukte kontinuierlich abgeführt werden.
Geschieht dies nicht, sinkt der Polymerisationsgrad und die Polykondensation stoppt.
Ein Polykondensat mit hoher molarer Masse wird nur erzeugt, wenn der Reaktionsumsatz mindestens 99 % beträgt. Des Weiteren müssen die Mengen dem stöchiometrischen Verhältnis der Reaktion angepasst werden.

Polykondensation - Kunststoffbranche

Kunststoff: Die Herstellung von zum Beispiel Polyester und Polyamiden erfolgt durch Polykondesation.

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Polymere

Chemische Verbindungen aus Monomeren werden Polymere genannt.
Dabei handelt es sich um Makromoleküle die den gleichen inneren Aufbau aufweisen.
Abhängig von der Anzahl der Monomerarten wird zwischen Homopolymeren (eine gleiche Art von Monomeren), Copolymeren (mehrere Arten von unterschiedlichen Monomeren) und Polymerblends (mehrere Homopolymere und/oder mehrere Copolymere) unterschieden.

Polymere - Kunststoffbranche

Kunststoff: Der Polymer Polyethylen.

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Polykondensation

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Polymerisation

Werden gleichartige oder unterschiedliche Monomere in Polymere überführt, wird diese Reaktion unter dem Sammelbegriff Polymerisation beschrieben.
Die Synthese von Kunststoffen wird durch technische Polymerisationsreaktionen durchgeführt, um so Makromoleküle zu gewinnen.
Aufgrund der sich ergebenden Molekülketten spricht man in diesem Fall auch von einer Kettenwachstumsreaktion.

Polymerisation - Kunststoffbranche

Kunststoff: Aus dem Monomer Ethylen wird durch Polymerisation Polyethylen.

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Polykondensation

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PP (Polypropylen)

Durch die Polymerisation von Propen wird das Thermoplast Polypropylen (PP) hergestellt. Es handelt sich um ein teilkristallines Polyolefin.
PP verhält sich von den Eigenschaften sehr ähnlich zu PE, jedoch ist er härter und wärmebeständiger.
Mit 0,89 – 0,92 g/cm³ hat PP die geringste Dichte, im Vergleich zu den Standardkunststoffen.
Die Einsatztemperaturen liegen zwischen 0 und 100 °C.
Der Ermüdungswiderstand ist sehr hoch, so dass sich PP gut für die Verwendung in Scharnieren eignet.
All diese Eigenschaften sorgen dafür, dass PP heutzutage einer der wichtigsten Kunststoffe weltweit ist.
Selbst die synthetische Faserherstellung erfolgt zu einem großen Teil auf Basis von PP.

Einsatz findet Polypropylen vor allem in Verpackungen.
Weitere Einsatzgebiete sind Haushaltsgeräte, Spielzeug, Sportartikel und landwirtschaftliche Geräte.
Wichtig zu wissen ist, dass bezüglich Kleben und Lackieren PP wenig geeignet ist.

PP (Polypropylen) - Kunststoffbranche

Kunststoff: Aus Polypropylen (PP) hergestellte Mülleimer.

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PS (Polystyrol)

Durch die Polymerisation von Styrol wird der transparente Thermoplast Polystyrol (kurz PS) hergestellt.
In der festen, amorphen Form ist Polystyrol glasklar, hart und schlagempfindlich.
In der geschäumten Form (z.B. Styropor) ist das Material weiß und undurchsichtig. Seine Festigkeit ist geschäumt geringer, aber die Elastizit höher.
Der Schaumstoff wird gerne als Verpackungsmaterial, Füllstoff und als Dämmstoff von Gebäuden eingesetzt.

Polystyrol schwindet während der Fertigung wenig, so dass es für feine Konturen und gerade Flächen bei passgenauen Bauteilen bevorzugt wird. Bei Lebensmittelverpackungen, Duschwänden oder Schildern findet PS häufig Verwendung.

PS (Polystyrol) - Kunststoffbranche

Kunststoff: Papierablagen aus Polystyrol (PS).

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